Firmengeschichte


Geschichte Steinmetzbetrieb Kuster

Franz Kuster sen., welcher aus einer Metzgerei-Familie stammte, machte das Steinmetz-Handwerk zu seinem Beruf. Er fing an als Künstler und fertigte Figuren aller Art. Dann ging er auf Wanderschaft und landete unter anderem in Israel und in Italien am Mailänder Dom. Als er von seinen Reisen zurück nach Konstanz kehrte, gründete er 1901 den hiesigen Steinmetzbetrieb.
 


Dieses Geschäft wurde von Ihm 29 Jahre geführt. Inzwischen war sein Sohn, welcher am 27. Mai 1903 zur Welt kam, herangewachsen und hatte den Berufsweg des Försters eingeschlagen.

Doch in der schweren Zeit zwischen 1914 - 1918 konnte er leider den Beruf nicht mehr ausüben. Somit schulte er zum Steinmetzgesellen um. Er machte die Lehre im elterlichen Betrieb von April 1919 - 1922 und absolvierte im Oktober 1924 seine Gesellenprüfung.
Im Jahre 1930 übernahm Franz Kuster junior, nachdem er im Jahre 1930 die Meisterprüfung zum Steinbildhauer absolviert hatte, für die nächsten 54 Jahre den Handwerksbetrieb.

     Nach seiner Meisterprüfung ging die Erfolgskurve steil nach oben, er wurde berufen als Obermeister der Innung Konstanz, welches er 40 Jahre lang ausübte, dann als Landesinnungsmeister für Nord- und Südbaden, wurde Vorstandsmitglied des Bundesinnungsverbandes in Frankfurt, Vorsitzender des Prüfungsausschusses der Handwerkskammer für Meisterprüfungen und wurde zum Mitglied des Ausgleichsausschusses des Kreises vom Ministerium ausgewählt. Er bekam das Bundesverdienstkreuz verliehen und war Ehrenlandesinnungsmeister.
Mit 14 Jahren kam Dieter Glöckler als ein Lehrling von vielen zu Franz Kuster junior. Er absolvierte seine Ausbildung und blieb auch danach in diesem Betrieb. Herr Glöckler blieb dem Geschäft so treu, dass er im Jahre 1984 dieses als Inhaber übernahm. Somit blieb der Name "KUSTER" weiterhin erhalten. 17 Jahre lang wurde der Betrieb von Ihm geleitet. Es wurden zwar keine Lehrlinge mehr ausgebildet, aber er stellte seinen Betrieb zur Abnahme des Gesellenstückes zu Verfügung. Im Juli 2001 beendete er frühzeitig aus gesundheitlichen Gründen seine Ära als Steinbildhauermeister.
Seit diesem Zeitpunkt führen wir das Geschäft als Zweigstelle zu unserem Haupt-Betrieb in Allensbach. Wir haben die Ausstellungsfläche neu gestaltet und das Büro erneuert.

Die Werkstatt wird nicht mehr benutzt, ist aber noch vollständig eingerichtet. Mittlerweile nach 100 Jahren ist dies ein echtes Museum.
 

Geschichte Steinmetz- und Steinbildhauermeister
Thomas Schreiner
 

Ich startete 1985 in Kreuzlingen (Schweiz), bei der Fa. Albert Sauter Natursteine AG, meine Ausbildung zum Steinmetz- und Steinbildhauergesellen. Nach geglückter Ausbildung arbeitete ich als Steinbildhauer dort lange Jahre. Als ich hinter den dortigen Werkstattmeister anstand verließ ich die Firma im April 1995 und begab mich nach Königslutter bei Braunschweig um meinen Steinbildhauermeister zu machen. Welchen ich auch im Juni 1996 geschafft hatte. Mein Meisterstück spendete ich der Stadt Konstanz, welches dann im Stadtgarten aufgestellt wurde mit einer Gedenktafel. Die Stele zeigt die Wappen der Partnerstädte von Konstanz und das Wappen der Stadt Konstanz welches auf einem Musiknotenband liegt. Die Symbolik soll den Zusammenschluss von Musik und Freundschaft deuten.

     

Als ich nach Konstanz zurück kehrte arbeitet ich für einige Monate in einem Konstanzer Steinmetzbetrieb.
 

Geschichte Steinmetzbetrieb in Allensbach

Am 1. Januar 1996 übernahm ich, das seit den 60ziger Jahren in Allensbach ansässige Grabmalgeschäft von Kurt Baumgärtner, welches heute unter meinem Namen läuft. Kurt Baumgärtner hatte das Geschäft gegründet und lange Zeit mit einigen Angestellten hauptsächlich Natursteinarbeiten auf dem Bau durchgeführt. Nach einigen Jahren zog er sich aus dem Baugeschäft zurück und vergrößerte den Grabmalbereich.

Seit ich das Geschäft führe bin auch hauptsächlich auf dem Grabmalsektor tätig.
Was aber nicht heißen soll, dass wir nicht auch verschiedene Steinskulpturen herstellen, sowie für den Gartenbereich und die Innenausstattung von Räumen, Arbeiten übernehmen.

     
 
 

Dies und das
 

Da wir von unseren Mitmenschen mehr von unserem Berufsbild zeigen wollen, haben wir im Frühjahr 2000 das erste Naturstein-Wochenende hier in der Umgebung ins Leben gerufen. Wir wollten nicht, dass jeder nur an Grabsteine denkt, wenn er Natursteine hört und so haben wir dieses Wochenende nicht in unserem Betrieb in Allensbach durchgeführt, sondern auf dem Grundstück meiner Eltern in Wollmatingen.

Die Besucher kamen zwar nicht in Scharen, aber die, die kamen, zeigten großes Interesse und somit war trotz ein Tag Regen das Wochenende ein voller Erfolg.

Im September 2001 nutzten wir die Chance bei unserem neuen Betrieb in Konstanz. Dieser Betrieb feierte im Jahre 2001 sein 100jähriges Bestehen.

Für uns ein guter Aufhänger für ein Fest und die Bekanntmachung, dass wir jetzt dieses Geschäft weiterführen. Somit hieß das Motto am 08. und 09. September 2001:
"100-Jahr-Feier & Tag der offenen Tür".
Wir feierten ein ganzes Wochenende und können einfach nur "Danke" sagen.

Auch in diesem Jahr möchten wir den Menschen in unserer Umgebung wieder etwas bieten. Diesmal werden wir am 07. und 08. September 2002 in Allensbach zum Herbstfest in unserem Betrieb einladen.

Unser Herbstfest im September feierten wir mit Unterstützung der Jugendkapelle Konstanz-Wollmatingen unter Leitung von Herrn Georg Herrenknecht. Wir durften einen wunderschönen Tag unter strahlender Sonne bei unserer Werkstatt in Allensbach verbringen, und sagen wieder einmal ein herzliches Dankeschön an unsere treuen Kunden für Ihr zahlreiches Kommen.

              
 

Umzug ins neue Firmengelände Prof.-Maier-Leibnitz-Str. 15, 78476 Allensbach

Aufgrund das unser Pachtvertrag zwischen unserem Verpächter Herrn Kurt Baumgärtner auslief zum Jahres Ende 2006 waren wir gezwungen uns eine neue Werkstatt zusuchen.

Somit haben wir unsere neue Werkstatt in  der Prof.-Maier-Leibnitz-Str. 15  Allensbach im Gewerbegebiet neben dem Normamarkt aufgebaut.

Und wie es sich auch gehört haben wir zusammen mit den ansässigen Firmen im Gebäude einen "Tag der offenen Tür" gefeiert.

Zu unserem Glück dürfen wir auch meine Schwester erwähnen, die das Büro in Konstanz seit diesem Jahr sehr gut betreut.

 Selbst die jüngste, unsere Tochter Alicia, ist schon kräftig am mitarbeiten

Als besonderes Highlight haben wir an diesem Tag zwei Eisskulpturen geschmitzt.

                          

Die Eisskulpturen wurden dann von Radio Seefunk, der diesen Tag mitgestaltete, verlost. Hier einige Bilder von den glücklichen Gewinnern.

      

Wir bedanken uns rechtherzlich für Ihren Besuch und Ihr entgegengebrachtes Vertrauen.

Unser neuer Mitarbeiter

Markus Müller

Wie man sieht ist unser neuer Mitarbeiter mit Herz und Seele bei der Arbeit! Er arbeitet gerade an unserer neuen Gelenkarmfräse. Markus Müller ist gelernter Steinmetz und Steinbildhauer. Er arbeitete bislang bei einem Kollegen im Konstanz und hat nach 20 Jahren aus eigener Entscheidung von dort zu unserem Betrieb gewechselt! Wir freuen uns über diese Entwicklung und wünschen ihm alles Gute in unserem Team.

Herr Markus Müller ist außerdem auch ein sehr netter Gesprächspartner während den Beratungsgesprächen und geht gerne auf Ihre Wünsche ein und wir als Team geben unser Bestes, dass diese Wünsche auch in die Realität umgesetzt werden!

 

Alet im Netz

 

Es freut uns sehr das wir sagen dürfen:

Im Seegarten Allensbach steht seit September 2012 eine gestaltete Skulptur aus unserem Hause!

 

Wie schon der Titel verrät haltet es sich um eine Skulptur welche sich auf unserem Bodensee bezieht. Gestaltet ist der Fisch "Alet" welcher ins Netz geschwommen war. Stilisiert sind seine Schuppen sowie auch das Netz in dem er sich verwickelt hat.

Das Material welches hierfür verwendet wurde ist: Afrikanischer Serpentin, gewachst und geölt auf poliertem Basalt.

Bedanken will ich mich sehr bei unserer Bildhauerin C. Zeiner, welche die Skulptur nach Vorlage (Modell 1:5) gefertigt hat.

 

Die Einweihung der Skulptur erfolgte im Beisein von Herrn Bürgermeister Kennerknecht und dem Gemeinderat Allensbach am 18.09.2012

Bildmaterial: Thomas Zoch, freier Journalist

 

Hiermit sage ich herzlichen Dank an Herrn Bürgermeister Kennerknecht und an die Gemeinde Allensbach für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren!